Dienstag, 4. April 2023

Ich ließ es zu

 

Ein Blick, ein Lächeln, ein paar Sekunden

verlier ich mich in deinen Augen.

Ein Traum, ein Wunsch mehr nicht,

ein Kribbeln auf der Haut,

ganz sanft wie eine Berührung.

Der Verstand schweigt,

doch auch so weiß ich,

es war nur ein schwacher Moment,

eine Erinnerung und nicht real.

Ein Gedanke, der nie wahr wird,

nicht wahr werden darf.

Für einen Augenblick hast du mein Herz berührt

und ich ließ es zu

                                                … ich ließ es zu!

 

 

 

Februar 2023, Textverzeichnis D, Text 33, Ines Peters

Mittwoch, 29. März 2023

Im nächsten Leben sehen wir uns wieder

 

Mich gab es nie ohne dich, dich gab es nie ohne mich.

Wir waren eins, mehr als nur seelenverwandt.

Und dennoch geht jetzt jeder von uns seinen Weg allein.

Bis zum Wiedersehen vergeht eine kleine Ewigkeit.

Meine Frage, wo find ich dich, blieb unbeantwortet.

Du hast mich schon nicht mehr gehört.

Jetzt steh ich hier allein, doch ich weiß,

im nächsten Leben sehen wir uns wieder.

Unsere Seelen gehören doch zusammen,

fest verbunden für mehr als nur ein Leben.

Wo find ich jetzt Schutz in dunklen Nächten,

wenn die Erinnerungen quälen, sag mir wo?

Wer gibt mir jetzt Geborgenheit,

wenn die Ängste übermächtig werden, sag mir wer?

Weißt du wie kalt diese Erde ohne dich ist?

Wie einsam und ohne Hoffnung die Tage ohne dich sind?

Bis zum Wiedersehen vergeht eine kleine Ewigkeit.

Meine Frage, wo find ich dich, blieb unbeantwortet.

Du hast mich schon nicht mehr gehört.

Jetzt steh ich hier allein, doch ich weiß,

im nächsten Leben sehen wir uns wieder

und bis dahin wartest du auf mich!

 

 


Ich möchte diese Worte nicht einfach so stehen lassen, dieses Gedicht wurde für einen mir sehr lieben Menschen geschrieben, der schon eine geraume Zeit auf ein Wiedersehen wartet und weil es mir bis auf wenige Ausnahmen gut geht, wohl auch noch eine Weile warten muss. An seinem Geburtstag (vor wenigen Tagen) waren es dennoch diese Zeilen, die den Weg auf´s "Papier" fanden.

März 2023, Textverzeichnis D, Text 32, Ines Peters

Mittwoch, 15. März 2023

Im Februar

 Jedes Jahr im Februar,

wenn der Schnee die Narben der Erde zudeckt,

sehe ich die meinen ganz klar,

jene auf der Haut und vor allem jene auf der Seele,

die einfach nicht verblassen wollen.

An so vielen Tag im Jahr gelingt es mir

sie zu verbergen, sie zu verdrängen,

doch jedes Jahr im Februar gelingt mir dies nicht.

Dann wünsche ich mir,

 ich könnte die Zeit zurückdrehen,

habe so viele Fragen an das Leben, an dich.

Wärst du diesen Weg mit mir gegangen

oder wäre unsere Liebe gestorben,

wie bei so vielen anderen?

 

 

 

Jedes Jahr im Februar,

such ich rast- und ruhelos all die Orte auf,

welche voller Erinnerungen an dich sind.

Was wäre aus uns geworden, wo wären wir heute,

wenn es dich noch gäbe?

An so vielen Tagen im Jahr gelingt es mir

nach vorn zu blicken, vorwärts zu gehen,

doch jedes Jahr im Februar gelingt mir dies nicht.

Dann lebe ich in Erinnerungen,

ich zweifele und verzweifle fast.

Ich frage mich, war es das alles wert

oder war der Preis viel zu hoch?

Gibt es nicht auch einen anderen,

einfachen, leichten Weg?

 

 

 

 

 

Februar 2023, Textverzeichnis D, Text 30, Ines Peters

Donnerstag, 9. März 2023

Und ich frag mich...

 Wir kennen uns schon seit Kindertagen,

immer warst du für andere da,

immer hast du geholfen ohne viel zu fragen,

nur selten gab es ein Danke, ein Lächeln für dich.

 

Und ich frag mich schon lange,

wann ist endlich Zeit für dich,

wann ist endlich Zeit für deine Träume und Wünsche,

sag mir, wann bist endlich du mal dran,

sage mir, wann trittst du aus dem Schatten ins Licht,

sag mir wann?

 

Du warst immer für deine Familie da,

kein Zweifel, sie haben dich wirklich gebraucht,

doch jetzt, wo die Kinder eigene Wege gehen,

wäre da nicht mal Zeit für dich.

 

Und ich frag mich schon lange,

wann ist endlich Zeit für dich,

wann ist endlich Zeit für deine Träume und Wünsche,

sag mir, wann bist endlich du mal dran,

sage mir, wann trittst du aus dem Schatten ins Licht,

sag mir wann?

 

Du warst nie ein Mensch der lauten Worte,

du warst eher die helfende Hand im Hintergrund,

so oft einfach da ohne viel zu fragen,

doch ein Danke oder ein Lächeln gab es nur selten.

 

Und ich frag mich schon lange,

wann ist endlich Zeit für dich,

wann ist endlich Zeit für deine Träume und Wünsche,

sag mir, wann bist endlich du mal dran,

sage mir, wann trittst du aus dem Schatten ins Licht,

sag mir wann?

 

Ein Danke oder ein Lächeln gab es für dich nur selten,

wäre nicht endlich Zeit aus dem Schatten ins Licht zu treten,

einfach mal nur an dich zu denken?

 

 

 

Januar 2023, Textverzeichnis D, Text 29, Ines Peters

Montag, 27. Februar 2023

Für Dich

 

Es ist schon ein paar Tage her unser Telefonat,
doch irgendwie lässt es mich nicht los,
warum reden wir plötzlich nur noch über belanglose Dinge,
warum hab ich das Gefühl, ich kenn Dich gar nicht, gar nicht mehr,
was ist geschehen, bin ich stehengeblieben
und Du weiter gegangen oder ist es genau andersherum,
für einen Moment hab ich schon gedacht,
es sei Eifersucht oder Neid, aber worauf,
weiß ich doch besser als jeder andere,
Du malst dir deine Welt einfach immer rosarot,
die Wirklichkeit sieht anders aus, aber die hat bei Dir keinen Platz,
alles ist schön, bunt und gut, um nicht zu sagen perfekt,
war ich einfach zu gestresst oder genervt,
weil Du wieder in die rosa Zauberwelt abgetaucht bist,
einfach unerreichbar für mich, für die Realität,
aus Regen machst Du Sonnenschein,
Sorgen, Ängste kennst Du nicht, machst Du alle glauben,
jeder Tag ist schön, wie sollte es auch anders sein,
nur ganz selten dringt das triste Grau zu Dir durch,
doch kaum hat es Dich erreicht, wird es bunt bemalt,
hab Dich immer für die Leichtigkeit bewundert,
mit der Du durch das Leben gehst,
bis zu dem Tag, als ich merkte alles nur Show,
jetzt frag ich mich, wie lange hältst Du das durch,
wie lange steht Dein rosarotes Märchenschloss noch
und wer fängt Dich auf, wenn Du abstürzt,
wer?




Februar 2023, Textverzeichnis D, Text 25, Ines Peters

Montag, 23. Januar 2023

Du (mein stetiger Begleiter seit 2003)


Laute Musik, viele Menschen und ich mittendrin,
ein schöner Abend bis du in der Tür stehst,
möchte nur noch weg, will mich verkriechen
und kann dir dennoch nicht entkommen.


Es gibt Tage, da habe ich dich fast schon vergessen,
da macht mir deine Anwesenheit nichts aus,
und dann immer wieder jene,
da nimmst du mir die Luft zum Atmen,
machst jede Sekunde zur Hölle,
dann möchte ich nur noch weg, will mich verkriechen,
und kann dir dennoch nicht entkommen.


Schon seit vielen Jahren bist du mein ständiger Begleiter,
du bestimmst mein Leben, meinen Alltag,
mal kann ich dich fast vergessen,
da macht mir deine Anwesenheit nichts aus,
dann wieder nimmst du mir die Luft zum Atmen,
machst jede Sekunde zur Hölle,
dann möchte ich nur noch weg, will mich verkriechen,
und kann dir dennoch nicht entkommen,
du bist der Schmerz.


September 22, Textverzeichnis D, Text 16, Ines Peters

Dienstag, 25. Oktober 2022

Seit du mir die Welt erklärst

Ich ahnte wirklich nicht

was ich alles nicht weiß,

doch du hast mir die Augen geöffnet.

Seit du mir die Welt erklärst,

weiß ich, dass man Einhörner nicht sehen muss,

um zu wissen, dass es sie gibt.

Seit du mir die Welt erklärst,

weiß ich, dass Elefanten große Feiglinge sind

und Mücken echte Superhelden.

Es kommt immer auf die Perspektive

und ganz klar auf die eigene Fantasie an.

Erstaunlich, was du alles weißt

und wie einfach doch alles ist,

wenn man die Welt mit deinen Augen betrachtet.

Und ich habe noch gedacht,

ich könnte dir einmal die Welt zeigen,

dass es anders kommt, hätte ich nie gedacht.

 

 

Als du geboren wurdest, hielt die Welt für eine Sekunde den Atem an.

Du bist das größte Wunder, das ich je erlebt habe.

Ein Lächeln von dir genügt um Seelen zu heilen

und davon verteilst du erstaunlich viele, einfach so.

Du bist das größte Wunder, das ich je erlebt habe,

dank dir scheint nun selbst an Regentagen die Sonne.

Keiner weiß, wie du das schaffst,

doch es scheint für dich nicht schwer zu sein.

Du bist das größte Wunder, das ich je erlebt habe,

und du ahnst nichts von all deiner Kraft.

 

 

Kleine Schritte ins Leben, doch jeder Moment ein kleines Wunder.

Du bist einzigartig, aber ganz bestimmt nicht artig.

Weißt ganz genau was du willst.

Seit du mir die Welt erklärst,

weiß ich, dass man Einhörner nicht sehen muss,

um zu wissen, dass es sie gibt.

Seit du mir die Welt erklärst,

weiß ich, dass Elefanten große Feiglinge sind

und Mücken echte Superhelden.

Es kommt immer auf die Perspektive

und ganz klar auf die eigene Fantasie an.

Erstaunlich, was du alles weißt

und wie einfach doch alles ist,

wenn man die Welt mit deinen Augen betrachtet.

Und ich habe noch gedacht,

ich könnte dir einmal die Welt zeigen,

dass es anders kommt, hätte ich nie gedacht,

                                             hätte ich nie gedacht.

 

 

April 22, Textverzeichnis c, Text 97, Ines Peters